30.04.2013

BROKEN FINGAZ CREW

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streetart aus Haifa - artist in residence der Schwankhalle
Doku- Clip der Broken Fingaz Crew:





Natürlich richten sich alle Augen immer zuerst auf Israels Party- und Kreativmetropole Tel Aviv, aber die Stadt Haifa, im Norden des Landes muss sich keineswegs verstecken. Von dort kommen die Künstler der Broken Fingaz, einem Streetart Kollektiv, das weltweit bereits seine Spuren hinterlassen hat und dem scheinbar keine Wand zu groß.
Die Gruppe wurde 2001 von Unga gegründet und ihre teilweise bizarren großflächigen und farbenfrohen Graffitis und Wandgemälde zieren zahlreiche Clubs und öffentliche Flächen von Tel Aviv, London, Paris, Wien, Beijing, Phnom Penh und nun bald auch in Bremen.

Während einer 2wöchigen residency vom 15. - 28. April wurden die Broken Fingaz aktiv. Das Projekt fand statt in Kooperation der Schwankhalle, der Städtischen Galerie, Wanted! International und der jazzahead!

Das Broken Fingaz Werk entsteht an der Kaimauer unterhalb des Beluga- Gebäudes auf dem Stadtwerder in Richtung Neustadt.
Neben der Streetart sind die Broken Fingaz auch als Designer in Israel gefragt, verfolgen musikalische Projekte und geben Workshops. Eine Auswahl ihrer Arbeiten werden sie nach Bremen mitbringen und ausstellen sowie zum Kauf anbieten.
Zum Broken Fingaz Online- Shop
Mobiler Ort für den PopUp-Shop war 'Dat Küken' der Kiosk der Schwankhalle. Die Broken Fingaz haben das Küken für ihre Aktion neu gestaltet. Wie das jetzt aussieht, könnt ihr hier sehen:



Ab Do, den 25. April 15 Uhr waren die Broken Fingaz mit dem 'Ghostown's Kuken' am Eingang zur jazzahead! Messegelände.

Zur jazzahead! club night am 27. April spielte das zur Broken Fingaz Crew gehörende musikalische Duo 3421 zusammen mit Mo'Blow in der Schwankhalle einen Gig.

Das Projekt steht im Rahmen des städtepartnerschaftlichen Kulturaustausches mit Haifa und erhält Unterstützung vom Senator für Kultur.

10.02.2013

Dat Küken bi PLATTart

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Im Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters eröffnete am 1. Februar 2013 anlässlich des PLATTart Festivals die erste plattdüütsche Bubbletea Bude der Welt. Da sich der Betrieb eines herkömmlichen Fischimbiss´ nicht mehr lohnt, versuchen es die plattdeutsch-chinesischen Schwestern Elke und Geesche Liu mit einem ganz neu kreierten, radikalregionalexotischen Waren- und Dienstleistungsangebot: Neben Ostfriesenbubbletea und plattdeutschen Glückskeksen sind im Kükenkiosk unter anderem astrologische Beratung, plattdeutsches Schattentheater und chinesisch crash Kurse für plattdeutsch native Speaker zu haben. 
Denn auch für Plattsnacker gilt: Chinesisch ist die Sprache der Zukunft und der Türöffner in eine globalisierte Welt. Und dennoch gilt es, vom Aussterben bedrohte Sprachen zu bewahren, weshalb man beim Küken für wenig Geld auch eine plattdeutsche Wortpatenschaft für bedrohte Worte übernehmen kann. Wird der Transfer von regionalen Kulturpraktiken in eine neue fremde Welt gelingen?
Dat nützt nix! Die Schwestern spucken furchtlos in die Hände - auf dass die Kulturknete geschmeidig bleibt!



Konzept und Idee: Janine Claßen und Nomena Struß
Produktion: Schwankhalle: Raum für Ideen

11.09.2012

»Wie ich auf die Welt kam«

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Dat Küken, der mobile Kiosk der Schwankhalle, beherbergte seit Frühjahr unterschiedliche Künstler und Formate und schaffte kulturellen Betrieb und Bühnenplatz an vielen versteckten Orten.Nun geht er mal die Straße runter:
"Ich kam am 28sten April 2012 zur Welt, als mobiler Kiosk, wurde seitdem von wechselnden Künstlerseelen bewohnt. Der nächste ist der:
Ich wurde am 29sten April 1975 geboren.
An das Lied, das der Chirurg dabei summte, erinnere ich mich nicht.
Wie waren die Umstände Ihrer Geburt? Erzählen Sie sie mir."

Für drei Tage, vom 12.-14. 09. fängt Dat Küken am Buntentorsteinweg genau diese Erinnerungen auf, sammelt die Umständes des Geboren Werdens auf, um dann am Samstag, den 15.09. pünktlich zum einjährigen Bestehen des Erinnerungscafés Radischen, einen Film auszuspucken: Der Künstler Olaf Helbing dreht aus neustädtischen Geburtssplittern Szenen für die Nachwelt, macht Musik und lässt laufen. Denn jeder fing mal an, und auch deine Idee wird geboren. Wo ist sie jetzt, und was ist ihr Lieblingslied?

»Wie ich auf die Welt kam« Ein interaktives Filmprojekt von Olaf Helbing
vom 12. - 14. September 2012 am Radieschen Café, Buntentorsteinweg 65
jeweils von 12 bis 19 Uhr

31.08.2012

Dat Küken im Autofreien StadTraum

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Schwere Jungs!
Wenns ganz hinten im Hirn kitzelt, weil der Abgas-Kick fehlt.
Wenn das Dröhnen der Motoren in den Ohren fehlt. Wenn dein Kind noch nie gegen dich Carrerabahn-Duelle gewonnen hat. Schließlich, wenn dir vom Laufen deine Füße wehtun, kurz, wenn dir die gute alte Zeit der Bemannten Benzin Bewegung in den Sinn kommt:

Dann schleich dich auf ein Viertelstündchen Nostalgie in dat Küken zu den Schweren Jungs und lass es mal wieder so richtig krachen. Tempo, Spaß, Kunst und Expertenwissen warten auf dich. BBB-Pilot Florian Prübusch begrüßt jeden herzlich zu einer Runde Auto, um dich danach wieder guten Gewissens in den Traum des autofreien Lebens zu entlassen, hochmotiviert und mit einer Träne guten Motorenöls im Augenwinkel.

»Schwere Jungs!« Dat Küken beim Autofreien StadTraum
am So, den 16.09.2012 | 11- 18 Uhr | auf der Theaterwiese am Rembertiring

Der erste Autofreie StadTraum wird in Bremen am Sonntag, 16. September 2012 im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche gefeiert. Von 11- 18 Uhr werden die Hochstraße Breitenweg übergehend auf den Rembertiring bis zum Dobbenweg, die Eduard Grunow Straße und die Ernst Glässel- Straße zu Aktionsflächen für Kulturprogramm, Spielmöglichkeiten, Informationsstände, Hörkunst, die Hochstraßentour des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC). Das Küken ist dabei mit der installativen Performance »Schwere Jungs« über den Kult um die motorisierte Fortbewegung.

Programm und Infos zum Autofreien StadTraum unter www.autofreierstadtraum.de
und www.facebook.com/AutofreierStadTraum

Programmübersicht des Autofreien StadTraums als pdf >